Textgröße

Pressemitteilung Evangelische Kirche in Kassel

Das Projekt „GRIPS – kompetent im Alter“ ist mit zwei weiteren Preisen ausgezeichnet worden. Am 14. November wurde das Projekt bei der Preisverleihung zum 2. Hessischen Gesundheitspreis mit einem Preis in der Kategorie „Gesund altern“ im Hessischen Sozialministerium ausgezeichnet.

Bereits im Oktober wurde GRIPS im Rahmen der Verleihung des 4. Hessischen Demografie-Preises mit einer Anerkennungsurkunde der Hessischen Landesregierung gewürdigt. Der Demografie-Preis stand in diesem Jahr unter dem Motto „Wir werden älter – wir gestalten unser Leben“. Mit dem Preis wolle die Hessische Staatskanzlei innovative Ideen und neue Wege unterstützen, Engagement anerkennen, Impulse setzen und Seniorinnen und Senioren auch Mut machen, selbst aktiv zu werden, sagte der Chef der Staatskanzlei, Axel Wintermeyer.

Außerdem wurden ehrenamtliche Trainerinnen und Trainer der Kasseler Gruppen „GRIPS-kompetent im Alter“ im Juli mit dem 2. Platz des Ehrenamtspreises der GVV-Kommunalversicherung ausgezeichnet.

 Hintergrund: „GRIPS – kompetent im Alter“
„GRIPS – kompetent im Alter“ ist eine Kooperation des Seniorenreferates der Evangelischen Kirche in Kassel, dem Altenreferat der Stadt Kassel und der Volkshochschule Region Kassel. GRIPS ist bundesweit ein einmaliges Angebot zur Förderung der sozialen Teilhabe im Alter.

Der Erfolg von „GRIPS – kompetent im Alter“ beruht auf folgende drei Faktoren:

1. Etabliertes Trainingsprogramm von SimA©
Das GRIPS-Angebot baut auf dem vor über 20 Jahren an der Universität Erlangen-Nürnberg entwickelten Trainingsprogramm SimA (Selbständig im Alter) auf. Dieses verbindet Übungen von Gedächtnis und Beweglichkeit mit der Vermittlung von Wissensinhalten zur Lebensgestaltung im Alter.

2. Bürgerschaftliches Engagement in der zweiten Lebenshälfte
Die SimA-Ausbildung in Kassel bietet Bürgern und Bürgerinnen die Möglichkeit, sich ehrenamtlich als Trainer oder Trainerin zu engagieren. Vor allem Menschen in der zweiten Lebenshälfte nehmen dieses Angebot gerne wahr. Dabei setzen sie sich mit dem eigenen Älterwerden auseinander, was den Zugang zu den Gruppenteilnehmern – den alten Alten – erleichtert.

3. Vernetzung vor Ort
Die Trainer und Trainerinnen arbeiten vor Ort mit Vereinen, Verbänden und Kirchengemeinden zusammen. Räume werden von den Organisationen in der Regel kostenlos zur Verfügung gestellt. „GRIPS kompetent im Alter“ bietet den Kooperationspartnern eine gute Möglichkeit der eigenen Vernetzung im jeweiligen Stadtteil – besonders für ältere Menschen. (18.11.2013)