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Ausbildung zum GRIPS-Trainer

Zu einem neuen Ausbildungsgang als GRIPS-Trainer laden Stadt Kassel und Seniorenreferat der Evangelischen Kirche ein.

Seit Beginn des Projektes GRIPS - kompetent im Alter im Frühjahr 2008 sind in zahlreichen Stadtteilen GRIPS-Gruppen entstanden, in denen ältere Bürger gemeinsam Gedächtnis, Beweglichkeit und Koordination trainieren.

Möglich wird das Angebot durch das Engagement von inzwischen über 50 Freiwilligen, die - meist selbst schon im Seniorenalter - nach einer intensiven Schulung in der an der Universität Erlangen-Nürnberg entwickelten Methode SimA (Selbständig im Alter) die Gruppen aufbauen und leiten. Die Ausbildung ist für alle, die sich im Anschluss im Stadtgebiet Kassel ehrenamtlich als GRIPS-Trainer engagierten, kostenlos. Sie beginnt Mitte August und umfasst neben drei Wochenendseminaren vier Abendtermine.

Mit dem Schulungsangebot und der sich daran anschließenden weiteren Unterstützung der ehrenamtlichen Trainerinnen und Trainer leistet die Stadt Kassel in Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirche und zahlreichen kooperierenden Einrichtungen in den Stadtteilen ein Beitrag zu Gesunderhaltung und Aktivität bis ins hohe Alter - eine Aufgabe, die angesichts der demographischen Entwicklung gerade auf kommunaler Ebene immer wichtiger wird, wie Sozialdezernent Dr. Barthel betont.

Interessenten an der Ausbildung wenden sich an das Referat für Altenarbeit des Sozialamtes der Stadt Kassel unter Tel. 787-5024 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

BAGSO

Pressemitteilung 4/2008

Bonn (BAGSO), 2.4.2008

Memorandum „Mitgestalten und Mitentscheiden“ an Bundes­ministerin von der Leyen überreicht

„Mit dem demografischen Wandel ändert sich die Altersstruktur in Deutschland nachhaltig. Immer mehr Städte, Kreise und Gemeinden planen ihre Zukunft als generationengerechte Kommune. Die vielfältigen Herausforderungen sind leichter zu lösen, wenn ältere Menschen mehr als bisher ihr Wissen und Können einbringen“, betonte die Ehrenvorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO), Roswitha Verhülsdonk, bei der Übergabe des Memorandums „Mitgestalten und Mitentscheiden – Ältere Menschen in Kommunen“ an Bundesseniorenministerin Ursula von der Leyen am 2. April in Berlin.

Das Memorandum entstand als Gemeinschaftsinitiative der kommunalen Spitzenverbände zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der Bundesländer, der Kirchen, der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege, der Sportverbände und der Senioren-Organisationen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) koordinierte das Vorhaben.

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Tag der älteren Generation

Pressemitteilung Seniorenbeirat Kassel

Mehr Mitgestaltung durch ältere Menschen

Zum „Tag der älteren Generation“ am 2. April

Eine aus der Kasseler Zukunftskonferenz im Forum „Projekte aus der Stadtgesellschaft“ hervorgegangene Initiativgruppe hat sich interdisziplinär als "Netzwerk aktives Alter in Kassel“ gebildet. Darin arbeiten seit der Zukunftskonferenz der Stadt Kassel im September 2007 mehrere Einzelpersonen aus unterschiedlichen Lebensbereichen zusammen. „Es ist eine für weitere Mitstreiter offene Denkwerkstatt für konstruktive Modelle des Älterwerdens und für entsprechende kommunale Handlungsanstöße“, sind sich alle bisherigen Mitglieder einig. 

Dass die Stadt Kassel sich für ein neues Bundesmodellprogramm „Alter schafft Neues - Mitgestalten älterer Menschen in Kommunen“ interessiert und voraussichtlich auch daran beteiligen wird, begrüßt das Netzwerk ausdrücklich. Mittels dieser Ausschreibung werden 150 Kommunen für die Förderung von Menschen in der Zweiten Lebenshälfte durch projektorientiertes Engagement in verschiedenen Tätigkeitsfeldern mit jeweils 10.000 Euro bezuschusst. 

Am Tag der älteren Generation überreichen die Bundesarbeitsgemeinschaft für Seniorenorganisationen (BAGSO), der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund an de Familienministerin von der Leyen in Berlin ein Memorandum „Mitgestalten älterer Menschen in Kommunen“. In einer anschließenden Fachkonferenz wird Prof. Dr. Karl (Universität Kassel) dort über die Öffnung von Institutionen für bürgerschaftliches Engagement sprechen.

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