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Ein Kooperationsprojekt des Seniorenreferates der Evangelischen Kirche in Kassel, dem Referat für Altenhilfe der Stadt Kassel und der VHS Region Kassel

"GRIPS-kompetent im Alter" wurde in Kassel 2008/2009 durch die Förderung der Europäischen Kommission als Modellprojekt mit dem Ziel ein wohnortnahes Angebot zur Gesundheitsförderung älter werdender Menschen entwickelt, welches von speziell geschulten freiwillig Engagierten durchgeführt werden kann. Das Konzept ist seitdem prozesshaft weiterentwickelt und regelmäßig evaluiert worden. Das es zu einem erfolgreichen Präventionsprojekt geworden ist, zeigen die folgenden drei Auszeichnungen, die GRIPS in 2013 übberreicht worden sind:

1. Der Ehrenamtspreis der GVV-Kommunalversicherung VVaG

2. Der 4. Hessische Demografiepreis

3. Der 2. Hessische Gesundheitspreis

"GRIPS-kompetent im Alter" wird seitdem an vielen Standorten mit Unterstützung und Vermittlung lokaler Organisationen, Wohnungsbaugesellschaften, Vereine und Verbänden, in Stadtteiltreffpunkten und Kirchengemeinden angeboten. Es sind fröhlich-aktive Treffen, in denen ältere, häufig schon gesundheitlich beeinträchtigte Menschen ihr Gedächtnis und Gleichgewicht trainieren. Ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Kasseler Bürgerinnen und Bürger sich zielgerichtet den Herausforderungen des demographischen Wandels stellen. Damit steigern sie ihre Chancen für ein gutes Altwerden!

Den GRIPS-Projektbericht können Sie hier ansehen oder auf Ihren Rechner laden.

 

Hintergrund zu „GRIPS – kompetent im Alter“
„GRIPS – kompetent im Alter“ ist eine Kooperation des Seniorenreferates der Evangelischen Kirche in Kassel, dem Altenreferat der Stadt Kassel und der Volkshochschule Region Kassel. GRIPS ist bundesweit ein einmaliges Angebot zur Förderung der sozialen Teilhabe im Alter.

Der Erfolg von „GRIPS – kompetent im Alter“ beruht auf folgende drei Faktoren:

1. Etabliertes Trainingsprogramm von SimA®
Das GRIPS-Angebot baut auf dem vor über 20 Jahren an der Universität Erlangen-Nürnberg entwickelten Trainingsprogramm SimA® (Selbständig im Alter) auf. Dieses verbindet Übungen von Gedächtnis und Beweglichkeit mit der Vermittlung von Wissensinhalten zur Lebensgestaltung im Alter.

2. Bürgerschaftliches Engagement in der zweiten Lebenshälfte
Die SimA®-Ausbildung in Kassel bietet Bürgern und Bürgerinnen die Möglichkeit, sich ehrenamtlich als Trainer oder Trainerin zu engagieren. Vor allem Menschen in der zweiten Lebenshälfte nehmen dieses Angebot gerne wahr. Dabei setzen sie sich mit dem eigenen Älterwerden auseinander, was den Zugang zu den Gruppenteilnehmern – den alten Alten – erleichtert.

3. Vernetzung vor Ort
Die Trainer und Trainerinnen arbeiten vor Ort mit Vereinen, Verbänden und Kirchengemeinden zusammen. Räume werden von den Organisationen in der Regel kostenlos zur Verfügung gestellt. „GRIPS kompetent im Alter“ bietet den Kooperationspartnern eine gute Möglichkeit der eigenen Vernetzung im jeweiligen Stadtteil – besonders für älter werdende Menschen. (18.11.2013)